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Germersheim - Schulessen bargeldlos bezahlen

Landrat Brechtel stellt neues Bestellsystem für Mensaverpflegung an weiterführenden Schulen vor

Unkomplizierter für alle Seiten ist das neue Bestell- und Abrechungssystem der Mensaverpflegung an weiterführenden Schulen im Landkreis Germersheim, das in den nächsten Wochen und Monaten auf bargeldlose Bestellung und Bezahlung umgestellt wird. Das betonte Landrat Dr. Fritz Brechtel bei der Vorstellung des neuen Systems im Goethe Gymnasium Germersheim, „Es birgt viele Vorteile. Die Schüler und ihre Eltern können bequem von Zuhause aus alle Bestell- und Bezahlvorgänge vornehmen, die Organisation des Schulessens in den Schulen wird weniger aufwändig. Nicht zuletzt spart der Schulträger, also die Kreisverwaltung, viel Aufwand und damit auch Geld ein.“

Grundlage für den bargeldlosen Essenseinkauf ist ein Chip in Form eines Schlüsselanhängers. Damit mit diesem Chip ein Essen bezahlt werden kann, überweist der Schüler bzw. seine Eltern Geld auf das Mensakonto. Über das Guthaben kann dann verfügt werden.

Das Mittagessen kann dann entweder direkt am Bestellterminal in der Schulebestellt werden oder der Schüler loggt sich auf der Homepage in sein Essenskonto ein, plant und bestellt direkt online. Der Betrag für das bestellte Essen wird jeweils vom Chip abgebucht. Vor der Essensausgabe in der Mensa legt das Kind schließlich seinen Chip auf sein Lesegerät. Das Gerät zeigt dann dem Mensapersonal, ob der Schüler für diesen Tag ein Essen bestellt hat. „Das Schulmittagessen wird für Schüler bzw. Eltern durch die Umstellung aber nicht teurer“, betont Brechtel.

„Für die Schulen entfällt mit dem neuen System die u. a. Bestellungsaufnahme, die Meldung beim Caterer und eventuelle Stornierungen und vor allem die Kontrolle der Essenslisten und die monatliche Aufbereitung für die Verwaltung, wer wann am Essen teilgenommen hat“, erklärten Johannes Klawe und Stefan Folz von der Kreisverwaltung Germersheim.

Die Kreisverwaltung spart durch die Umstellung auf bargeldlose Bestellung und Bezahlung nicht nur Geld ein, sondern reduziert auch den Verwaltungsaufwand. „Besonders was die Bezahlung und mögliche Zahlungsprobleme der Essen betrifft, bringt das neue System Vorteile: die Eltern müssen Ihren Kindern nicht täglich Geld mitgeben, sondern es genügt das rechtzeitige Auffüllen des Essenskontos, z.B. einmal im Monat. Als Schulträger erhoffen wir uns durch die vereinfachte Zahlweise eine Reduzierung der Außenstände und des damit verbundenen hohen Aufwandes“, so Landrat Brechtel.

Anfang Mai geht das neue System in der Realschule Kandel, im Europa Gymnasium Wörth und im Goethe Gymnasium Germersheim in Betrieb. Die Eltern und Schüler sind durch ein Rundschreiben informiert worden, in dem auch das Prinzip und die Vorgehensweise detailliert dargestellt sind.

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